KARGER FILM KULTUR UND VIDEO

 


MOOSGESCHICHTEN
Mensch und Natur am Ursprung des Neckars

Goldene Nebel wallen
im Licht der aufgehenden Sonne.

Abgestorbene Bäume ragen
aus dunklem Moorwasser.

Märchenhafte Moosteppiche
bedecken den Boden.

In stoischer Ruhe spähen
Reiher nach Beute aus.

Das Schwenninger Moos ist ein
Naturschutzgebiet von urzeitlicher Schönheit.

Der Neckar, Landesfluß von Baden-Württemberg, hat im Schwenninger Moos
seinen wilden Ursprung, bevor er 367 Kilometer nordwestlich, begradigt und
schiffbar gemacht, in den Rhein mündet.


„Moosgeschichten“ zeigt, wie inspirierend eine Landschaft sein kann.
Der Film läßt Menschen zu Wort kommen, die auf besondere Weise mit
diesem Ursprungsgebiet verbunden sind:
die Tanzpädagogin Cornelia Widmer, die sich vom Rhythmus der Natur bei
ihren Choreographien inspirieren läßt.


Der Stuttgarter Künstler Edgar Harwardt, der Ursprung und Mündung des Neckars
in seinen Arbeiten verbindet. Der Naturliebhaber und Moorexperte Roland Kalb.
Die Amateurfotografin Gertrud Gohdes, die ihre ganze Wohnung mit
Moosbildern geschmückt hat. Oder der Jogger Heiko Bauer, der hier
regelmässig Kraft schöpft.


„Moosgeschichten“ erzählt aber auch über die Entwicklungsgeschichte dieses
Moorgebiets, seine Tier- und artenreiche Pflanzenwelt, die Beschädigung
durch den Torfabbau für die Salinen von Schwenningen, Rottweil und
Bad Dürrheim, und über die Aktivitäten im Naturschutz heute. Die Renaturierung
des Schwenninger Moos gilt als Erfolgsprojekt im Naturschutz
des Landes Baden-Württemberg.


-> Hier erfahren Sie mehr über die Protagonisten des Films

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> Hier finden Sie Kritiken, Kommentare und einen Beitrag aus dem
     “Almanach 2009” über den Film “Moosgeschichten”

-> Hier finden Sie Informationen über den Beitrag privater Filmförderer
     bei der Herstellung des Films

-> Hier geht’s zur offiziellen Website über das Schwenninger Moos

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> Hier können Sie eine DVD des Films bestellen


 

Mit Unterstützung der

Typische Moorpflanzen: Scheidiges Wollgras und die Blüte der Moosbeere, nur fünf Millimeter groß.

Unterhaltsam und informativ zugleich: Das Ehepaar Heindel erzählt im Film, wie es ein Blässhuhn gerettet hat - der Biologe Dr. Markus Röhl erklärt die Entstehungsgeschichte des Moos.

Tiere im Naturschutzgebiet: Frisch geschlüpftes Blässhuhn-Baby und eine Entenfamilie. Wenn Sie auf das Bild der Entenfamilie klicken, hören Sie den Frühling im Moos.

Stabangaben

“Moosgeschichten” 
Ein Film von Klaus Peter Karger

Mitwirkende: Heiko Bauer, Barbara Braunagel-Fadl, Claus Ding, Brigitte Feist,
Helga Gieseler, Gertrud Gohdes, Edgar Harwardt, Dr. Winfried Hecht, Ingetraut
und Richard Heindel, Siegfried Heinzmann, Roland Kalb, Dr. Friedrich Kretzschmar,
Renate Krüger, Wolfram Langbein, Dagmar Lode, Dr. Markus Röhl, Werner
Scherrieb, Irma Schmid, Armin Schott, Cornelia Widmer, und der
Liederkranz Schwenningen e.V.

Drehzeit: September 2006 bis August 2008
Bildgestaltung, Ton, Schnitt, Regie: Klaus Peter Karger
Kameraassistenz: Jürgen Haller, Heinz Lörcher, Jürgen Haltmaier
Filmmusik: Frank Meyer

Länge: ca. 96 Minuten (Fassung von 2009, ergänzt um Bilder der Neckar-Neugestaltung in VS-Schwenningen)
Bildformat: 16:9 (1:1,77), Digitalvideo
Uraufführung: 16. November 2008, Filmtheater im Capitol, Villingen-Schwenningen

Verleih für Kino und andere öffentliche Veranstalter:
Karger Film Kultur und Video, Anfragen bitte über Impressum / Kontakt


 

Viele Ehrenamtliche haben bei der Renaturierung des Moos geholfen: Roland Kalb arbeitete mit an der wissenschaftlichen Erforschung. Rechts eine typische Torfmoosbulte.

Im Schwenninger Moos ist der Ursprung des Neckars, links der Fluß am Oberlauf bei Deißlingen. Am Morgen liegt dichter Nebel über dem Moorgebiet und verleiht ihm etwas Unheimliches.

Karger Film Kultur und Video ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm AG DOK