KARGER FILM KULTUR UND VIDEO

 



“WEITERE FILME” - Stimmen zu den einzelnen Werken
 

“Da wird das Fällen eine großen Fichte durch den Forstwirt Wolfgang Klatt zu einer Choreografie mit Kettensäge
und Axt. Der Zuschauer erfährt fast körperlich die anstrengende Arbeit, die ein solches Tun erfordert. Die
Aufnahmen eines hochmodernen Vollernters im frühmorgendlichen Dämmerlicht zeigen völlig Gegensätzliches:
Die Wucht der Maschine, ihre gnadenlos exakte und rasante Arbeitsweise erinnern an Actionstreifen à la
Terminator. Zwischendurch immer wieder kleine Juwelen der stimmungsvollen Waldidylle...”

Uwe Spille in Südkurier, 17. April 2010. Der ganze Artikel hier.
 

“Das gesamte Spannungsfeld zwischen Freizeitnutzung und Forstarbeit wird aufgezeigt. Der sehenswerte (...)
Film soll künftig an Schulen gezeigt und auch über die VHS publik gemacht werden.”

“krü” in Schwarzwälder Bote, 17. August 2010. Der ganze Artikel hier.

“Es sind Bürgerkriege, die die Flüchtlinge aus Kurdistan, Syrien, den westafrikanischen Staaten oder
Südosteuropa hinter sich haben; es sind Verfolgungen, Folter, Vergewaltigungen und Vertreibungen.  (...) Der
Dokumentarfilm zeigt, wie Mitarbeiter von Refugio mit den Betroffenen gemeinsam üben, einen Bus zu betreten
und eine Strecke zu fahren. Man sieht die therapeutischen Bemühungen, das “Malen” der traumatischen
Erinnerungen und nicht zuletzt die Bemühungen, die deutsche Sprache zu erlernen, um sich verständigen zu
können. (...) Der Film, eine Mischung aus Dokumentation und Information (...) wirkt nicht nur aufklärerisch, sondern löst auch Beklemmung und Mitgefühl aus.”

Thomas Kreihe in Südwestpresse, 26. April 2008. Der ganze Artikel hier.
 

“Der Film (...) steht beispielhaft für die diagnostischen, therapeutischen und sozialpädagogischen Leistungen, die
psychosoziale Zentren für Flüchtlinge in Deutschland erbringen, meist unter ungesicherten Finanzierungen.”

“sie” in Schwarzwälder Bote, April 2008. Der ganze Artikel hier.
 


“’...und wenn es säuselt, dann nehm ich sie’. Mit entrücktem Blick drückt Adelkurt (Robert Weippert) den
Hinterkopf der Magd Genoveva (Jeanine Kraft) an seinen Unterleib. Vor ihm springt eine rothaarige Frau von der
ersten Sitzreihe auf: “Ja, dann nehm sie doch!”

Regisseurin Britta Dumke fehlt der Pepp in der frivolen Szene. Der Film, der im Theater am Turm läuft, zeigt die
Proben zu “Genoveva oder die weiße Hirschkuh”. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Theaters am Turm
beobachtete Klaus Peter Karger die Theaterleute mit der Kamera. Bei ungefähr jeder zweiten Probe war er dabei
um Schauspielern und der Regisseurin Britta Dumke über die Schulter zu schauen. (...)

Der Zusammenschnitt der Probenzeit wird immer wieder durch Interviews mit den Beteiligten unterbrochen. Da
erfährt man dann zum Beispiel, daß die Hauptdarstellerin Jeanine Kraft Probleme damit hat, ein dummes
Bauernmädchen zu spielen, daß die Doppelbelastung Beruf und Schauspiel im Amateurtheater nicht immer leicht
zu verkraften ist und wie sich die Regisseurin den idealen Schauspieler vorstellt. (...)

Auch das ist Karger nicht entgangen: Eine Komödie ist harte Arbeit und aus einem Menschen eine Rolle zu
machen, ist ein Kampf. Für die Darsteller zunächst mit sich selbst, für die Regie mit deren Eigenheiten.
“Irgendwann muß man loslassen”, sinniert Britta Dumke, “dann muß man akzeptieren, daß es der Schauspieler
einfach nicht anders kann oder will.” Nur mühsam kann sie sich bei diesem Satz zu einem Lächeln durchringen.
(...)

78 Minuten lang macht Kargers Film - der Titel ist übrigens eine Textzeile des Stückes - die Entwicklung
nachvollziehbar, die “Genoveva oder die weiße Hirschkuh” bis dahin durchlaufen hat. Zu Beginn der Proben
stand die Schauspieltruppe noch hilflos auf der Bühne herum, jeder Satz wurde holprig vom Blatt abgelesen.
Doch bei der Premiere säuselte es.”

Andreas Block in Südkurier, 10. September 2001
 

Karger Film Kultur und Video ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm AG DOK