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DAS GRÜNE GOLD DER GEMEINDE Der Stadtwald von Villingen-Schwenningen - Wirtschaftsfaktor und Erholungsraum
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Die Stadt Villingen-Schwenningen hat den zweitgrößten Kommunalwaldbesitz in Baden-Württemberg. Der Holzverkauf aus dem Forst spült jedes Jahr einen Millionenertrag in die Stadtkasse. Gleichzeitig ist der Wald mit seinen Spazierwegen und den Tiergehegen aber auch ein beliebtes Naherholungsziel für Jung und Alt.
“Das grüne Gold der Gemeinde” stellt den Wald in seiner Funktion als Wirtschaftsfaktor und Erholungsraum vor. Der Zuschauer lernt die verschiedenen Berufsbilder im Forst kennen. Wir begleiten Waldarbeiter beim Fällen eines Baumes mit der Motorsäge, bei der maschinellen Holzgewinnung mit einem Vollernter, beim Herausziehen und Aufschichten der Stämme zu Poltern, bei Holzaufnahme und Verkauf. Am Ende zeigt der Film, wie das Schwarzwaldholz im Sägewerk zu hochwertigen Produkten verarbeitet wird.
Ein wichtiger Aspekt sind dabei die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldbesitzes und die Ökologie, etwa bei der Bekämpfung des Borkenkäfers ohne Einsatz von Pestiziden. Angesprochen wird aber auch der Konflikt zwischen der maschinellen Holzernte mit ihren schwerem Kettenfahrzeugen und dem Anspruch der Erholungssuchenden auf einen unversehrten Forst.
Konzept, Bildgestaltung, Schnitt, Regie: Klaus Peter Karger Kameraassistenz und Ton: Jürgen Haller Länge: ca. 28 Minuten Bildformat: 16:9 High Definition Deutschland 2010
Der Film läuft vom 12. Mai bis 10. Oktober 2010 täglich im Ausstellungsbereich der Forstverwaltung auf der Landesgartenschau in Villlingen-Schwenningen.
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REFUGIO VILLINGEN-SCHWENNINGEN Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen
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Seit 1998 arbeitet Refugio Villingen-Schwenningen e.V. als Kontaktstelle für traumatisierte Flüchtlinge. Nur eine kleine Zahl schafft es, in die reichen Industrieländer zu entkommen. In Deutschland erwarten sie vielerlei Hürden. Im Asylverfahren sollen sie zum Beispiel kurz nach der Flucht widerspruchsfrei und detailliert ihre Verfolgungsgeschichte erzählen. “Das ist den meisten überhaupt nicht möglich”, sagt Ernst-Ludwig Iskenius, der ärztliche Leiter der Kontaktstelle. Der Gang zu Behörden verunsichert aufgrund der negativen Erfahrungen mit Behörden im Heimatland, eine einfache Fahrt im Bus kann Erinnerungen an eine Gefängnissituation und damit Ängste auslösen. Hinzu kommen die Sprachschwierigkeiten.
Der Film steht beispielhaft für die diagnostischen, therapeutischen und sozialpädagogischen Leistungen, die psychosoziale Zentren für Flüchtlinge in Deutschland erbringen, meist unter ungesicherten Finanzierungen: Die Anfertigung medizinischer Gutachten, Hausaufgabenbetreuung für die Kinder, Deutschunterricht für Flüchtlingsfrauen, Traumabewältigung, Hilfe zur Selbsthilfe.
Kurzfilm von Klaus Peter Karger Kameraassistenz und Ton: Jürgen Haller Länge: 20 Minuten 16 Sekunden Deutschland 2008 Bildformat: 16:9
Gefördert aus Mitteln der European Initiative for Democracy and Human Rights Dieser Film ist nicht direkt bei uns erhältlich. Er kann über Refugio Villingen-Schwenningen angefordert werden: www.refugio-vs.de
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WEIHNACHTEN SATT.
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ZWILLINGE
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Im Januar 1993 feierten Emma und Hildegard Wildi ihren 60. Geburtstag. Die beiden waren Zwillinge, und sie zeigten dies - bis zum Tod einer der beiden Schwestern - demonstrativ: Immer waren sie genau gleich angezogen, von den Schuhen bis zur Halskette. Das Essen, die Kleidung, der Tagesablauf - alles wurde zwischen ihnen genau und möglichst für beide gleich geregelt. Sechzig Jahre lang haben sie gemeinsam Freud und Leid geteilt. Die wenigen Trage der Trennung, als etwa die eine mal allein zur Kur mußte, wurden von beiden als schrecklich empfunden.
Männer spielten in ihrem Leben nie ernsthaft eine Rolle. Noch als beide, damals schon über 20, sich eine eigene Wohnung nahmen, grollte der Vater, sie wollten jetzt “Tür und Tor für die Männer öffnen”. “Damals haben wir das nicht verstanden”, sagten beide als dieser Film entstand, “aber heute sind wir unseren Eltern dankbar, daß wir das Leben für uns haben.”
Video von Klaus Peter Karger unter Mitarbeit von Jürgen Haller
Deutschland 1993 Länge: 31 Minuten
Der Film kann als DVD für öffentliche Aufführungen entliehen werden. Die Adresse finden Sie unter “Impressum / Kontakt”
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DAS KÄUZCHEN SCHREIT GANZ FÜRCHTERLICH
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“Das Käuzchen schreit ganz fürchterlich” - der Titel bezieht sich auf eine Textstelle des Theaterstücks - zeigt die Probenarbeiten zur Freilichtproduktion “Genoveva oder die weiße Hirschkuh” des Theaters am Turm in Villingen-Schwenningen. Das Amateurtheater besteht seit über 10 Jahren, und erfreut sich großer Beliebtheit beim Publikum. Es hat ein eigenes Haus mit 95 Plätzen, in dem drei bis vier Eigenproduktionen pro Jahr inszeniert werden.
Für seinen Film hat Klaus Peter Karger über zwei Monate hinweg bei den Proben und Regiebesprechungen gedreht. Zu sehen ist, wie sich die Rollenfiguren langsam entwickeln und am Ende verfestigen. Daß dies oft ein Kampf der Darsteller mit sich selbst ist, mit tausend Widrigkeiten und Hürden, die es zu überwinden gilt. “Der ideale Schauspieler sollte bis zur ersten Probe zumindest das Stück mal gelesen haben”, sagt die Regisseurin Britta Dumke. Um dann hinzu zu fügen: “Das ist die erste utopische Vorstellung, glaube ich.” Trotzdem wird spürbar, mit welcher Begeisterung die meisten dabei sind, und das oft schon über Jahre hinweg.
Diese Faszination, daß zu Beginn wenig oder nichts ist und daraus bis zur Premiere etwas zumindest vorzeigbares, und manchmal sogar etwas Gelungenes entsteht, gab den Anstoß für diesen Film. Der Autor hat selbst am Theater am Turm einige Jahre inszeniert und gespielt.
Video von Klaus Peter Karger
Deutschland 2001 78 Minuten Uraufführung: 8. September 2001
Der Film kann als DVD für öffentliche Aufführungen entliehen werden. Die Adresse finden Sie unter “Impressum / Kontakt”
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TATORT FELDBERG
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Der Kurzfilm entstand für eine Ausstellung über den Schwarzwälder Geigenbau im Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen. Es gab im Schwarzwald seit dem 18. Jahrhundert mehrere Geigenmacher-Familien, die ihre Instrumente aus dem Holz heimischer Bäume fertigten.
Für “Tatort Feldberg” wurde eine urkundlich überlieferte Begebenheit aus dem Jahr 1746 inszeniert. Damals wurde der Gastwirt und Geigenmacher Markus (“Marx”) Straub aus Rudenberg (bei Titisee-Neustadt) zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er ohne Erlaubnis einen Laubbaum gefällt hatte, dessen Holz er zum Geigenbau benötigte.
Straub war ein armer Schlucker, hatte sieben Kinder und war hoch verschuldet. Der Film zeigt insbesondere auch, wie ein stattlicher Baum mit Axt und Waldsäge fachmännisch gefällt wird - ein Handwerk, das in Zeiten der Motorsäge immer weniger Waldarbeiter beherrschen.
Deutschland 2004 Länge: ca. 11 Minuten
Darsteller: Bruno Ketterer, Fridolin Weisser, u.a. Ton: Cemal Arslan Assistenz und Making-of: Ruth Holtzhauer Buch, Kamera, Schnitt, Regie: Klaus Peter Karger Musik: Maria Penny Pache Wissenschaftliche Beratung: Dr. Anita Auer, Wolfgang Kury
Drehorte: Stadtwald Villingen-Schwenningen, Rudenberg, Kulturdenkmal Reinertonishof, Schönwald
Der Film kann als DVD für öffentliche Aufführungen entliehen werden. Die Adresse finden Sie unter “Impressum / Kontakt”
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