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Der Kurzfilm entstand für eine Ausstellung über den Schwarzwälder Geigenbau im Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen. Es gab im Schwarzwald seit dem 18. Jahrhundert mehrere Geigenmacher-Familien, die ihre Instrumente aus dem Holz heimischer Bäume fertigten.
Für “Tatort Feldberg” wurde eine urkundlich überlieferte Begebenheit aus dem Jahr 1746 inszeniert. Damals wurde der Gastwirt und Geigenmacher Markus (“Marx”) Straub aus Rudenberg (bei Titisee-Neustadt) zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er ohne Erlaubnis einen Laubbaum gefällt hatte, dessen Holz er zum Geigenbau benötigte.
Straub war ein armer Schlucker, hatte sieben Kinder und war hoch verschuldet. Der Film zeigt insbesondere auch, wie ein stattlicher Baum mit Axt und Waldsäge fachmännisch gefällt wird - ein Handwerk, das in Zeiten der Motorsäge immer weniger Waldarbeiter beherrschen.
Deutschland 2004 Länge: ca. 11 Minuten
Darsteller: Bruno Ketterer, Fridolin Weisser, u.a. Ton: Cemal Arslan Assistenz und Making-of: Ruth Holtzhauer Buch, Kamera, Schnitt, Regie: Klaus Peter Karger Musik: Maria Penny Pache Wissenschaftliche Beratung: Dr. Anita Auer, Wolfgang Kury
Drehorte: Stadtwald Villingen-Schwenningen, Rudenberg, Kulturdenkmal Reinertonishof, Schönwald
Verleih für Kino und andere öffentliche Veranstalter: Karger Film Kultur und Video, Anfragen bitte über Impressum / Kontakt
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